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    Sternwarte Bamberg


Dr. Karl Remeis-Sternwarte


Sternwartstraße 7
96049 Bamberg



Historische Substanz trifft auf moderne Forschung

Die Sternwarte in der Stadt mit der einzigartigen historischen Kulisse befindet sich im Astronomischen Institut der Universität Erlangen-Nürnberg. Benannt wurde sie nach Dr. Karl Remeis, dem Sohn eines städtischen Baudirektors, der ihre Entstehung durch seine Finanzierung erst ermöglichte. Aus dem Nachlass des vermögenden Hobbyastronomen Remeis wurde das Institut 1889 als private Einrichtung gegründet und 1962 in die Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität eingegliedert. Es ist außerdem Teil des ECAP, des Erlangen Centre for Astroparticlephysics, das sich mit der Erforschung von hochenergetischen Teilchen aus dem Kosmos beschäftigt.

Als eine der wenigen historischen Observatorien in Deutschland ist das Karl Remeis Institut etwas Besonderes. Bei seinem Bau im Stil der Gründerzeit orientierte man sich an der Sternwarte in Straßburg, die damals eine der modernsten Einrichtungen ihrer Zeit im Bereich der Astronomie war. Da die grundlegende Ausstattung und das Instrumentarium im Laufe der Zeit in Bamberg nicht wesentlich verändert wurde, findet seit Anfang der 1960er Jahre hier jedoch keine praktische Forschung und Beobachtung mehr statt. Die Instrumente sind jedoch nach wie vor wichtiger Bestandteil in der Lehre und Ausbildung von Studenten der Astronomie, Physik und Astrophysik an der Universität Erlangen-Nürnberg.

Am Karl-Remeis Institut forschen derzeit ca. 20 Mitarbeiter an astrophysikalischen Themen, wie der Entwicklung von Sternen, Galaxien und Schwarzen Löchern. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Beobachtung durch Röntgenastronomie, bei der Daten und Beobachtung von unterschiedlichen Standorten der Welt ausgewertet werden.



Besichtigung für Astronomie Interessierte möglich

Die Beobachtungsstation in der historischen Kaiserstadt hat zwei Kuppeln, die in Ost-West-Richtung ausgerichtet sind. Besuchermagnet ist sicherlich das Refraktorteleskop, das sich in der Westkuppel befindet, und heute zur Ausbildung und zur abendlichen Beobachtungen von Besucher genutzt wird. Das Heliometer, das sich einst in der Ostkuppel befand, ist heute im Deutschen Museum in München zu sehen.
Zwischen den Kuppelgebäuden befindet sich ein Verbindungsgang, in dem neben Grafiken und Büchern auch historische Instrumente zu sehen sind, die bei einer Führung bestaunt werden können.

Wer die Stadt besucht, und sich für Astronomie oder Astrophysik interessiert, kann diesen historischen Ort natürlich auch besichtigen.
Dazu werden regelmäßig an der Sternwarte Bamberg Führungen veranstaltet, die über die örtliche Volkshochschule gebucht werden können. Die Führungen finden jeweils im Frühjahr und Herbst statt.
Zusätzlich kann für interessierte Gruppen von 15 bis 30 Personen, für Kindergruppen unterschiedlichen Alters, aber auch für Kleingruppen eine Führung nach Absprache mit dem Sekretariat der Einrichtung in dieser einzigartigen Institution durchgeführt werden.




 



Titelbild 2 Bambodo Bamberg

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