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Geyerswörth - Stadtschloss auf der Insel


Das schmucke Stadtschloss auf der Insel zwischen linkem Regnitz-Arm und dem Alten Kanal verdanken wir der reichen Patrizierfamilie Geyer aus Nürnberg, die sich ab 1314 hier niederließ. Aus dem Familiennamen und dem mittelhochdeutschen Wort "Wert" für eine Insel, ein geschütztes Stück Land (Fußballfreunde denken an Werder Bremen) entstand der Name Geyerswörth, der erstmals 1384 urkundlich erwähnt ist.


Umgestaltung im 16. Jahrhundert

Von der alten Bausubstanz des 14. Jahrhunderts ist heute allerdings nicht mehr viel übrig. Bereits 1498 wurde der Besitz der Familie Geyer scheibchenweise verkauft, bis schließlich 1580 die gesamte Anlage dem Hochstift Bamberg gehörte, sozusagen dem weltlichen Arm des Fürstbischofs. Der Altbau wurde zu einem Residenzschloss im Stil der Renaissance umgestaltet, Johann Georg I. Zobel von Giebelstadt, der bis 1580 regierte, ließ zudem einen repräsentativen Garten anlegen, von dem heute nur noch das Gärtnerhaus übrig ist.

Eine erneute große Veränderung erfuhr die Anlage 1743, als die Nordmauer mit den Treppengiebeln aufgrund mangelhafter Statik nicht mehr standhielt und einstürzte. Auch wenn die imposante Nordfront somit nicht mehr erhalten ist, gibt es immer noch schöne Ecken zu entdecken, wie etwa den Innenhof mit seinem Arkadengang und dem Zugang zum Turm im Südflügel, der erstmals 1424 erwähnt wurde,

Schlechte Zeiten für Hexen

Nachdem die repräsentativen Räume in den Gebäuden rund um den Domberg fertig gestellt waren, wurden die Bauten der Altstadt vielfach zu Verwaltungsstellen degradiert. So erging es auch dem Schloss Geyerswörth. Bis heute wird es von der Stadt Bamberg, die es 1904 im Rahmen eines Liegenschaftstauschs vom Freistaat Bayern erhielt, als Rathaus genutzt. Der romantische Innenhof ist ein schöner Ort für offizielle Veranstaltungen, und der 1984 restaurierte Renaissancesaal steht für Empfänge zur Verfügung.



 
Bambergs Bischöfe im Fürstenrang verkörperten nicht nur in Personalunion die geistliche und weltliche Herrschaft. Sie wussten ihre Position auch durch beeindruckende Bauten mit prunkvollen Festsälen und pompöser Lebensart nach außen darzustellen.

Neue Residenz

Dom Bamberg Lichtspiele

Machen wir einen Sprung in unsere Zeit: Fraglos ist der Kaiserdom St. Peter und St. Georg, wie er heute korrekt heißt, das bedeutendste Bauwerk der Bamberger Altstadt.

Bamberger Dom

seitdem aber mehrfach verändert wurde und nun Kuppel und Laterne statt eines hölzernen Aufbaus trägt. Nach dem Aufstieg wird der Besucher mit einem fantastischen Ausblick über die Altstadt belohnt. Im Hof findet man heute auch das Original-Stadtwappen. Es ist einem Stadtsiegel aus dem 13. Jahrhundert nachgebildet und zeigt den Ritter St. Georg mit Schild und Adler.

 Nicht umsonst steht die Altstadt seit 1993 auf der Liste des besonders schützenwerten UNESCO Welterbes. Erleben Sie, wie mittelalterliche Bauten und Barock, aktuelle Kunst und Wissenschaft in einem Schmelztiegel der Kulturen zueinander finden.


Bamberg

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Titelbild 2 Bambodo Bamberg

Das Sozialreferat, das neben weiteren Ämtern heute im Schloss Geyerswörth beheimatet ist, bildet einen reizvollen Kontrast zur Nutzung vor rund 400 Jahren. Fürstbischof Johann Georg II. Fuchs von Dornheim, der seinen Amtssitz im Schloss hatte, machte Bamberg zu einer Hochburg der Hexenverfolgung. Rund 250 Mal brannten in seiner Amtszeit die Scheiterhaufen. Insgesamt sollen im Hochstift Bamberg rund 900 Hexen und Besessene gefoltert und getötet worden sein.

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