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Rosengarten

4.500 Rosen und eine Griechisch-Stunde im Rosengarten


Im Innenhof der Neuen Residenz am Domplatz kommen nicht nur Blumenfreunde auf ihre Kosten. Barrierefreie Wege führen durch 3.500 Quadratmeter Blumenbeete, die um ein Brunnenbecken angeordnet sind. Zur richtigen Jahreszeit blühen hier die Rosen, eingefasst von Buchshecken, Hainbuchen und geschnittenen Linden.


Barockgarten auf historischem Grund

Der heutige Rosengarten im barocken Stil stammt von dem berühmten Baumeister Balthasar Neumann. Er gestaltete ab 1733 im Auftrag von Fürstbischof Friedrich Carl von Schönborn den vorhandenen Renaissance-Garten aus dem 16. Jahrhundert um und erweiterte ihn auf die heutigen Maße. Bemerkenswert ist die perfekte Symmetrie der Anlage, die man am besten aus der Vogelperspektive erkennt, zum Beispiel beim Blick aus einem Fenster der Neuen Residenz. Erhalten ist zudem ein Gartenpavillon von Johann Jakob Michael Küchel, unverkennbar dem Rokoko zuzuordnen, der heute das Café beherbergt. Skulpturen von Ferdinand Tiez, die im Winter 1760/61 hinzukamen, zeigen Motive der antiken Mythologie. Allerdings sind die wertvollen Originale, soweit sie nicht verschollen sind, seit 1913 bzw. 1929 durch Kopien ersetzt.



Erinnerungen an das griechische Königspaar

Die fürstbischöfliche Residenz in Bamberg war ab 1862 Zufluchtsort für das griechische Königspaar, König Otto Friedrich Ludwig von Wittelsbach und seine Frau Amalie Marie Friederike, Herzogin von Oldenburg. Besonders Amalie vermisste ihre geliebte Heimat. Jeden Abend zwischen sechs und acht Uhr gab es deshalb im Rosengarten zwei Stunden, in denen ausschließlich Griechisch gesprochen werden durfte. Der Hofstaat, immerhin rund fünfzig Personen, waren zu dieser Zeit in traditionelle Trachten gekleidet.



Schon zur Zeit Karls des Großen hatte es Anläufe gegeben, das schwer zugängliche Frankenland auf dem Wasserweg besser erreichbar zu machen. König Ludwig I. von Bayern startete 1825 den letztlich erfolgreichen Versuch.

Am alten Kanal

Sie interessieren sich weder für Baukunst noch für Mythologie und leiden zudem unter Heuschnupfen? Gehen Sie trotzdem zum Rosengarten. Belohnt werden Sie nicht nur durch eine Ruhepause mit Kaffee und Kuchen im Gartenpavillon, sondern auch mit einer unvergleichlichen Aussicht über die Welterbe-Stadt Bamberg und bis zum Kloster Michelsberg.

Bei schönem Wetter im Sommer finden in der einmaligen Atmosphäre des Rosengartens die Serenaden statt, klassische Konzerte, die vergangene Jahrhunderte lebendig werden lassen. Fast mag man erwarten, dass Otto und Amalie durch das Tor treten. Otto starb bereits 1867, Amalie 1875 in Bamberg. Im Blendbogen der Mauer finden Sie heute noch eine zweisprachige Erinnerungstafel. Mögen Sie Ihre Griechisch-Kenntnisse auffrischen? Hier haben Sie die Gelegenheit.

 Nicht umsonst steht die Altstadt seit 1993 auf der Liste des besonders schützenwerten UNESCO Welterbes. Erleben Sie, wie mittelalterliche Bauten und Barock, aktuelle Kunst und Wissenschaft in einem Schmelztiegel der Kulturen zueinander finden.


Bamberg

Kloster St. Michael

Weithin sichtbar ragen die Türme der Klosterkirche St. Michael auf dem Bamberger Michelsberg auf. Unübersehbar sind aber auch die Baumängel, Folgen einer gewissen Sorglosigkeit beim Errichten der Klosteranlage.

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