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Obere Pfarre
Obere Pfarre

Die Pfarrkirche "Zu Unserer Lieben Frau"


Hoch oben in der Bergstadt auf dem Kaulberg thront die gotische Pfarrkirche "Zu unserer Lieben Frau". Bei den Bambergern heißt sie kurz und knapp die Obere Pfarre. Sie bildet damit das sprachliche Gegenstück zur Unteren Pfarre Alt St. Martin am Maxplatz, die bereits 1805 abgebrochen und nicht wieder aufgebaut wurde.


Bausubstanz aus dem 14. Jahrhundert

Möglicherweise reicht die Geschichte der Oberen Pfarre bis in die Zeit von Graf Adalbert von Babenberg zurück, der im September 906 verstarb. Historiker vermuten am Kaulberg seine Eigenkirche, also ein Gotteshaus auf privatem Grund. Ein erstes urkundliches Zeugnis gibt es aus dem Jahr 1140, aber das heute vorhandene Kirchengebäude wurde erst 1338 begonnen. Eine Bauinschrift belegt den 16. Juni als Datum der Fundamentierung, und auch die Weihe im Jahr 1387 ist überliefert.


Ständiger Sanierungsbedarf

Der Oberen Pfarrkirche geht es nicht anders als anderen berühmten Bauwerken auf der ganzen Welt: zu tun gibt es eigentlich immer etwas.


Der beeindruckende dreischiffige Bau mit einigen wenigen erkennbaren Einflüssen des Barock bietet interessante Details. Suchen Sie am Brautportal nach den fünf klugen und den fünf törichten Jungfrauen, oder finden Sie die Reste des Säufermännchens am Treppenturm zwischen Chor und Langhaus. Was es damit auf sich hat? Finden Sie es heraus. Auch die Wallfahrer früherer Zeiten mussten Zeichen an der Kirche finden und zu Hause darüber berichten - als Nachweis, dass sie auch wirklich dort waren.


Ein Rathaus mitten im Fluss? Das Alte Rathaus der Stadt Bamberg wurde nicht aus einer Laune heraus an dieser Stelle gebaut. Vielmehr markiert der Standort die Grenze zwischen bischöflichem Berg und bürgerlicher Stadt.

Altes Rathaus

 Am schönsten erlebt man Klein Venedig von einem der beiden auf der Regnitz verkehrenden Ausflugsschiffe, alternativ bietet auch das andere Ufer gute Aussichts- und Fotopunkte.Für das richtige Venedig-Feeling bietet sich eine individuell zu buchende Fahrt in einer echten venezianischen Gondel für bis zu sechs Personen an.

Klein Venedig

Die heutige Kirche St. Martin kann man als Nachfolger der Kirche gleichen Namens am Maxplatz sehen, die 1805 abgebrochen wurde. Sie war bei den Bambergern bekannt als die Untere Pfarre, die das Gegenstück zur Oberen Pfarre "Zu unserer Lieben Frau" auf dem Kaulberg bildete.

St. Martin

Titelbild 2 Bambodo Bamberg

Damit war die Obere Pfarre aber längst nicht fertig. Die Bauarbeiten wurden immer wieder gestört. Nach der Verbrennung des Reformator Jan Hus im Jahre 1415 kamen aus Böhmen die Hussiten, und der von 1430 bis 1446 andauernde Bamberger Immunitätenstreit zwischen Domkapitel, Bischof und Stadt machte einen Kirchenbau in dieser Zeit nicht gerade einfacher. Bis auf den Turm wurde der Bau aber bis 1450 vollendet. Der Turm erhielt 1487 eine provisorische Eindeckung mit Dachschindeln, der heute noch sichtbare zweigeschossige Aufbau folgte 1537/38.

Das begann mit einer umfassenden Sanierung bereits ab dem Jahr 1606 und hält sich - mit vielen Zwischenstationen - bis in unsere Zeit. Schäden durch einen Bombentreffer am Turm aus dem zweiten Weltkrieg wurde bis 1953 behoben, die Sanierung des Innenraums folgte in den 1970er Jahren. Stolz feierten die Bamberger den Abschluss der letzten großen Bauphase nach vier Jahren im Advent 2014. Statische Probleme führten dazu, dass es zwei Jahre lang keine Gottesdienste in der Kirche gab. Erstaunlich für unsere Zeit: die Kostenprognose von 5,7 Mio. € für die Arbeiten wurde eingehalten.

Schloss Geyerswörth

Das schmucke Stadtschloss auf der Insel zwischen linkem Regnitz-Arm und dem Alten Kanal verdanken wir der reichen Patrizierfamilie Geyer aus Nürnberg, die sich ab 1314 hier niederließ.

Schon zur Zeit Karls des Großen hatte es Anläufe gegeben, das schwer zugängliche Frankenland auf dem Wasserweg besser erreichbar zu machen. König Ludwig I. von Bayern startete 1825 den letztlich erfolgreichen Versuch.

Am alten Kanal

 
Nicht umsonst steht die Altstadt seit 1993 auf der Liste des besonders schützenwerten UNESCO Welterbes. Erleben Sie, wie mittelalterliche Bauten und Barock, aktuelle Kunst und Wissenschaft in einem Schmelztiegel der Kulturen zueinander finden.


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