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Neue Residenz Bamberg Neue Residenz Bamberg Frontaufnahme Neue Residenz Bamberg Nahaufnahme Neue Residenz Bamberg Tor zum Rosengarten Neue Residenz Neue Residenz Bamberg Seite Titelbild Bambodo Bamberg
Neue Residenz Bamberg Mauer linke Seite

Die Neue Residenz - zwischen Prunk und Pomp


Wer den steilen Weg vom Regnitzufer hinauf zum Domplatz geschafft hat, wird nicht nur mit dem Anblick des Bamberger Doms belohnt. Gleich gegenüber steht die Neue Residenz, ein schon von außen imposanter Sandsteinbau, dessen prächtige Innenräume man aber keinesfalls versäumen sollte.


Geistliche und weltliche Macht im 17. Jahrhundert hautnah erleben

Bambergs Bischöfe im Fürstenrang verkörperten nicht nur in Personalunion die geistliche und weltliche Herrschaft. Sie wussten ihre Position auch durch beeindruckende Bauten mit prunkvollen Festsälen und pompöser Lebensart nach außen darzustellen. Ab 1602 begann im Auftrag von Fürstbischof Johann Philipp von Gebsattel der Bau der Neuen Residenz, zunächst mit den beiden hinteren Flügeln im Stil der Renaissance. Ab 1697 entstand unter Fürstbischof Lothar Franz von Schönborn der vordere, barocke Teil.

Ein Blick in die mehr als vierzig Schauräume der Neuen Residenz beweist: es lebte sich damals recht gut als Bischof und Fürst. Wohnbereiche und Repräsentationsräume, die im Rahmen einer Führung zu besichtigen sind, beeindrucken durch aufwändige Böden und Stuckarbeiten an der Decke und sind mit wertvollen Möbeln und Teppichen ausgestattet. Heutzutage wird ein Bischof für solchen Pomp aus dem Amt gejagt, aber schön anzusehen ist es trotzdem.


Zimmer mit Aussicht

Highlight ist sicher der Kaisersaal, in dem der Fürst das Oberhaupt des Reiches standesgemäß empfangen konnte. Es gab da nur ein kleines Problem. Üblicherweise erstrecken sich solche Festsäle über zwei Geschosse, um eine würdige Raumhöhe zu erreichen. Der Kaisersaal liegt aber im Obergeschoss der Neuen Residenz, darüber befindet sich gleich das Dach. Mit Hilfe des Tiroler Freskenmalers Melchior Steidl heilten die Bamberger den Makel durch einen optischen Trick. Ein perspektivisches Deckengemälde täuscht die nicht vorhandene Höhe perfekt vor. Neben den vier antiken Weltreichen und dem "Triumph der Weisheit" als zentralem Blickfang gibt es 16 überlebensgroße Bildnisse der Kaiser vergangener Jahre, damit der aktuelle Herrscher sich unter seinesgleichen fühlt.

Dem Besucher von Kaisersaal, Marmorsaal, Spiegelzimmer, Staatsgalerie und weiteren Sehenswürdigkeiten der Neuen Residenz sei zudem ein Blick aus einem der nach Norden und Osten zeigenden Fenster empfohlen.

EVENT

BLUES & JAZZ FESTIVAL

                 2017

 Im Jahr 2016 feierte das Tucher Blues- & Jazzfestival sein zehnjähriges Bestehen. Feiern Sie mit, wenn Bamberg zum fränkischen New Orleans mutiert, Jazz-Sessions sich abwechseln mit Blues und Soul, Funk und Rock.


Kloster St. Michael

Weithin sichtbar ragen die Türme der Klosterkirche St. Michael auf dem Bamberger Michelsberg auf. Unübersehbar sind aber auch die Baumängel, Folgen einer gewissen Sorglosigkeit beim Errichten der Klosteranlage.

Wohnbereiche und Repräsentationsräume, die im Rahmen einer Führung zu besichtigen sind, beeindrucken durch aufwändige Böden und Stuckarbeiten an der Decke und sind mit wertvollen Möbeln und Teppichen ausgestattet. Heutzutage wird ein Bischof für solchen Pomp aus dem Amt gejagt, aber schön anzusehen ist es trotzdem.

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Titelbild 2 Bambodo Bamberg

Im Innenhof blühen zur richtigen Jahreszeit zwischen Buchsbaumhecken viele tausend Rosen, und vom Rosengarten hat man den besten Blick über die Stadt Bamberg bis zu den Jurahöhen. Aber treten Sie nicht zu nahe ans Fenster. Im Juni 1815 stürzte hier der Marschall Louis-Alexandre Berthier zu Tode. Sein Suizid war eines der letzten Ereignisse der napoleonischen Zeit - der Marschall wollte der heranrückenden russischen Armee nicht in die Hände fallen.

Machen wir einen Sprung in unsere Zeit: Fraglos ist der Kaiserdom St. Peter und St. Georg, wie er heute korrekt heißt, das bedeutendste Bauwerk der Bamberger Altstadt.

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