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       Kulinarische Spezialitäten Bamberg

Hörnla, Rauchbier und Frankenwein:

Bambergs kulinarisches Erbe


Bamberg ist nicht nur Schul-. Universitäts- und Verwaltungsstadt, Bischofssitz sowie ein wichtiges Wirtschaftszentrum. Auch kulinarisch hat die Mittelstadt einiges zu bieten. Dies hängt sowohl mit ihrer günstigen Lage als auch einer weit über die Grenzen Frankens bekannten kulinarischen Tradition zusammen, die seit dem Mittelalter besteht.


Oberfranken: Eine Fülle landwirtschaftlicher Produkte

Bamberg liegt in der „Genussregion Oberfranken“, die dank günstiger klimatischer Bedingungen vielfältige landwirtschaftliche Produkte hervorbringt. So wird um Bamberg herum seit mehr als 1000 Jahren Wein angebaut. Gäste haben die Möglichkeit, während der Saison zahlreiche Weinfeste in Bamberg selbst und um Bamberg herum zu besuchen und den Wein zu verkosten.

Die sandigen Ebenen an Main und Regnitz sind bestens geeignet, um feinsten fränkischen Spargel anzubauen. Ab Mitte April bis zum 24. Juni ist er in Hülle und Fülle auf den Bamberger Wochenmärkten erhältlich. Zu frischem Spargel passt eine andere Bamberger Spezialität ausgezeichnet, die in anderen Teilen Deutschlands kaum zu bekommen ist: Das Bamberger Hörnla, auf Hochdeutsch Bamberger Hörnchen, eine seit dem 19. Jahrhundert bekannte Kartoffelsorte. Die kleinen, länglichen Knollen mit der charakteristischen Krümmung haben einen exquisiten nussigen Geschmack. Nachdem die Bamberger Hörnla schon vor dem Aussterben standen, hat sich der Bestand wieder stabilisiert. 2013 bestätigte die EU Bamberger Hörnla als regionale Marke.

Teile Oberfrankens sind bergig und mit eher kargem Grasbewuchs versehen. Auf diesen Grünflächen grasen Rinder und Schafe. Ein Zentrum der Milchviehhaltung liegt im Osten Oberfrankens, während um die Stadt Coburg, die für ihre Zusammenkunft der Studentenverbindungen bekannt ist, große Schweinezuchten angesiedelt sind. Jahrhundertelange Schafszucht hat die Landschaft um Bamberg herum geprägt: So sind die typischen Wacholderheiden im fränkischen Jura eine Folge der Beweidung.

Auch für seine Fischspezialitäten ist Bamberg berühmt: So wird selbst heute noch in der Innenstadt, die zwischen zwei Flussarmen der Regnitz liegt, gefischt. Die Ausbeute kann käuflich erworben werden. Zusätzlich wird Bamberg mit Fisch aus dem Main und aus der im Bamberger Land verbreiteten Teichwirtschaft beliefert. Zu den beliebtesten Fischen zählen Forelle, Zander, Saibling und Karpfen.

In Oberfranken wird zudem mehr als ein Viertel der bayrischen Braugerste angebaut. Auch Hopfenfelder sind vereinzelt zu finden.


Feinschmeckerparadies Bamberg

Bamberg kann sich vieler kulinarischer Errungenschaften rühmen. So ist das Bamberger Hörnla nicht nur eine Kartoffelsorte, sondern auch ein verführerisches Buttergebäck, welches in den Bamberger Bäckereien lockt.

Schon seit Jahrhunderten wird in Bamberg Bier gebraut. Hier sticht das Bamberger Rauchbier hervor, welches heute nur noch in zwei Brauereien hergestellt wird. Hierfür wird geräuchertes Malz verwendet. Das ungewöhnliche Getränk kann in den zahlreichen Biergärten Bambergs verkostet werden.

Die fränkische Küche ist weit über Bayerns Landesgrenzen hinaus bekannt. In den zahlreichen Restaurants der Stadt können Besucher Spezialitäten wie Blaue Zipfel – in Würzsud gegarte Würste –, Schweinshaxen in Biersauce oder eine deftige fränkische Brotzeit genießen.

Darüber hinaus können bei entsprechenden Veranstaltern kulinarische Erlebnisse gebucht werden: Von der Tour durch Bambergs Brauhäuser über die Weinverkostung bis hin zu einer Führung durch Bamberg mit strategischen Stops, bei denen eine Vielzahl lokaler Leckereien probiert werde kann.


 



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