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Alte Hofhaltung Bamberg Seitengebäude Titelbild bambodo Bamberg

    E.T.A. Hoffmann Haus

Der berühmte Musikdirektor, Maler und Schriftsteller E.T.A. Hoffmann prägte Bamberg durch seine Schaffenskraft in unvergleichlicher Weise. Das Haus am Zinkenwörth Nr. 50, in dem er mit seiner Frau Michalina von 1809 bis 1813 die beiden Obergeschosse bewohnte, befindet sich direkt gegenüber dem heutigen E.T.A.-Hoffmann-Theater am Schillerplatz und bot dem Künstler einen geeigneten Rückzugsort und Raum zur Muse. In seinem Arbeitsraum, dem so genannten Poetenstübchen, das sich neben dem Schlafzimmer im Dachgeschoss befindet, verfasste Hoffmann seine Gedichte oder komponierte Theaterstücke. Zudem war Hoffmann als Kulissenmaler sowie als Musik- und Gesangslehrer in Bamberg tätig.
Im Jahre 1908 wurde anlässlich der 100. Wiederkehr seiner Ankunft in der Domstadt eine Gedenktafel am Wohnhaus angebracht. Zweiundzwanzig Jahre später wurde das E.T.A. Hoffmann-Museum am Schillerplatz 26 eröffnet. Noch heute soll das Museum Besuchern Einblicke in das Leben des bekannten Künstlers gewähren und das ganz spezielle hoffmanneske Ambiente vermitteln. Im Laufe der Zeit erfuhr das Museum eine Ausdehnung auf das Rückgebäude sowie den Garten im Innenhof, der als „Zaubergarten“ mit Texttafeln zu bestaunen ist.











 



Titelbild 2 Bambodo Bamberg

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Ein Literaturmuseum der besonderen Art


Um Museumsbesucher mit der Lebensweise E.T.A. Hoffmanns und seinen Schaffensbereichen vertraut zu machen, wurde die räumliche Gestaltung der Gedenkstätte 1999 und 2002/3 in die Hände des Bühnenbildners Wolfgang Clausnitzers gelegt. So zeugt ein Spiegelmotiv im Erdgeschoss des Hauses von der Leidenschaft Hoffmanns für Spiegelbilder als Ausdruck der Vielschichtigkeit seiner Persönlichkeit. Im ersten Stock können sich Besucher an Reproduktionen literarischer Werke wie “Meister Floh“ oder „Der Sandmann“ erfreuen. Im Treppenhaus wird Hoffmanns Märchen “Nussknacker und Mäusekönig” in einem Papiertheater dargestellt. Eine nachgebaute Opernloge mit Bühnenbildentwürfen im zweiten Stock verweist auf „Undine“, die berühmteste Oper des Künstlers.
Das Loch in der Decke, das zwischen dem Poetenstübchen und dem zweiten Obergeschoss von Hoffmann zu Kommunikationszwecken mit seiner Frau genutzt wurde, hat man bis zum heutigen Tage erhalten; an dieser Stelle hängt nun eine Zeichnung von Hans Günter Ludwig herab, um auf die Vorliebe Hoffmanns, durch die Deckenöffnung Gegenstände in den Wohnraum hinunterzulassen, aufmerksam zu machen.


Eine weitere Sehenswürdigkeit, die das E.T.A. Hoffmann Haus bietet, ist ein Besucherbuch, das die Eintragungen von 3269 Besuchern enthält und das von der Staatsbibliothek Bamberg digitalisiert wurde. Zudem haben Museumsbesucher die Möglichkeit, in einem Vortragsraum an Lesungen von ausgewählten Werken Hoffmanns teilzunehmen.




Den heutigen Gobelmoo verdanken wir dem Bildhauer Caspar Metzner, assistiert von dem Maurer Christoph Krumm. Allerdings war der Auftrag, wie es bei Herrschern gelegentlich vorkommen soll, nicht ganz uneigennützig.

Gabelmann

Das beliebte Straßen-, Kleinkunst- und Varieté-Fest wird seit 1999 gefeiert und lockt mittlerweile mehr als 200.000 Besucher in die Bamberger Altstadt – drei Mal so viele Menschen, wie Bamberg Einwohner hat.


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BAMBERG  ZAUBERT

14 Juli - 16 Juli 2017

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