E.T.A. Hoffmann Theater Bamberg - Bambodo Bamberg

BAMBODO
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E.T.A. Hoffmann Theater

Mit seinem Programm von klassischen und zeitgenössischen Stücken zählt das E.T.A.-Hoffmann-Theater zu den wichtigsten Kultureinrichtungen der Stadt Bamberg. Das Schauspielhaus mit festem Ensemble begeistert mit wunderschönem Innenraum und modernem Anbau. Es blickt auf eine große Geschichte zurück und ist ein Grund mehr, warum Bambergs Altstadt zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Das Stadttheater befindet sich im Herzen Bambergs am E.T.A.-Hoffmann-Platz 1. Ebenso wie die Bamberger Symphoniker oder der Bamberger Reiter besitzt die Spielstätte einen Ruf weit über die Grenzen der fränkischen Stadt hinaus. Auf dem Spielplan stehen gleichermaßen dramatische Werke von Klassikern wie Komödien, zeitgenössische Werke und Aufführungen für Kinder. 1802 wurden unter Reichsgraf Julius Heinrich von Soden nach ausführlichen Umbauten Gebäude und Gartenanlagen am Schillerplatz, die ursprünglich für Bürgerversammlungen und Festlichkeiten angelegt worden waren, als erstes Theater der Stadt Bamberg festlich eröffnet. Dieses bot in Parkett und auf zwei Rängen Platz für 500 Zuschauer. 1808 kam ein neues Gebäude hinzu. Bei der Wiedereröffnung wurde "Das Gelübde" von E.T.A. Hoffmann aufgeführt. Im selben Jahr wurde E.T.A. Hoffmann auch als Kapellmeister an das Haus engagiert.


Nachgewiesenermaßen dirigierte der Schriftsteller aber nur eine Oper, arbeitete jedoch am Haus weiter als Dramaturg, Kartenabreißer und Bühnenbildmaler. 1811 gestaltete er die Kulissen für die Erstaufführung von "Das Käthchen von Heilbronn". 1810 bis 1812 übernahm der Wiener Franz von Holbein die Leitung der Spielstätte. Mit ihm erlebte die Institution eine erste Blütezeit. Bis 1999 folgten wechselhafte Zeiten für die Spielstätte: Erst schlossen die Nazis die Bühne, nach dem Zweiten Weltkrieg brachte man hier Flüchtlinge unter. Weyermannsaal und Fischerei-Turnhalle fungierten vorübergehend als Übergangstheater für das Ensemble. 1959 wurde die Bühne nach umfangreichen Sanierungsmaßnahmen wiedereröffnet. Erst 1970 verlieh man ihr den Namen E.T.A.-Hoffmann-Theater. Seither gehen in dem reinen Schauspielhaus bei Gelegenheit auch musikalische Gastspiele über die Bühne. Schwerpunkte setzen und setzten Aufführungen zur 1000-Jahr-Feier Bambergs sowie jährliche Calderón-Freiluftaufführungen in der Alten Hofhaltung. Von 2003 bis 2005 wurde das E.T.A.-Hoffmann-Theater nach Plänen des Architekten Klaus Springer nochmals saniert. Seither verfügt das Haus über modernste Bühnentechnik, ein Studio mit 100 Plätzen, eine Theaterbar und ein Gewölbe mit 60 Plätzen. Seine Bedeutung für die Kultur Bambergs besitzt die Spielstätte als Sprechtheater mit vielen Facetten, aber auch als Architekturjuwel: Barock-, Biedermeier- und Jugendstilelemente entdeckt man ebenso wie einen neoklassizistischen Zuschauerraum und im Kontrast dazu einen modernen Eingangsbereich mit Rotunde.




E.T.A.-Hoffmann-Platz 1,  96047 Bamberg
      



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