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Böttingerhaus Bamberg Dach 2 Böttingerhaus Bamberg Nahaufnahme Böttingerhaus Bamberg Tor Böttingerhaus Titelbild Bambodo Bamberg Böttingerhaus Bamberg Böttingerhaus Bamberg Dachfenster Böttingerhaus Bamberg Eingang

Das Böttingerhaus - ein Stück Italien in der Bamberg


Bamberg ist nicht Italien. Das musste der Hochfürstlich bambergische wirkliche Geheime Rat Dr. jur. Johann Ignaz Michael Tobias Böttinger einsehen, als sich im Winter in dem von ihm in Auftrag gegebenen Prellshaus das blanke Eis an den Wänden bildete. Aber erzählen wir die Geschichte des Böttingerhauses der Reihe nach.


Ein Stadtpalais, eingepasst in beengte Verhältnisse

Auch wenn die Beförderung zum Geheimrat erst 1719, fünf Jahre nach dem Gesuch, erfolgte, war der Fürstbischof wohl ganz zufrieden mit Böttinger, denn in der Bauzeit des Palais von 1707 bis 1713 steuerte er kostenlos das Baumaterial bei - ein übliches Verfahren, wenn der Bau dem Ansehen der Residenzstadt förderlich war.

Prunkvoller als die anderen Stadtresidenzen sollte das Barockhaus werden, und es gibt in der Ausführung diverse Anleihen bei den italienischen Palazzi. Allerdings waren die räumlichen Verhältnisse ziemlich beengt, so dass schon in der Bauphase Ärger mit den Nachbarn ins Haus stand. Und das waren nicht irgendwelche Leute, sondern die Familie von Stauffenberg.

Planung wider den Sachzwang

Böttinger und seine Familie sind mit dem Haus nie wirklich glücklich geworden. Dabei ging es gar nicht so sehr um die begrenzte Zahl der Zimmer für zwölf Kinder. Für Korridore reichte der Platz nicht, die Etagen sind nur über das zwar imposante, aber nicht beheizbare Treppenhaus zu erreichen. Nach italienischem Vorbild war das Treppenhaus zum Hof hin offen. Im Sommer mag das angenehm sein, aber einen Winter im Frankenland verbringt man hier besser nicht.

Machen wir es kurz: das Böttingerhaus ist schlichtweg unbewohnbar. Böttinger baute deshalb auch neu, seinen zweiten Versuch kennen wir als Villa Concordia. Heute ist es in Privatbesitz und wird als Kunstgalerie genutzt.

Dom Bamberg Lichtspiele

Machen wir einen Sprung in unsere Zeit: Fraglos ist der Kaiserdom St. Peter und St. Georg, wie er heute korrekt heißt, das bedeutendste Bauwerk der Bamberger Altstadt.

Bamberger Dom

Außerdem war das Bauen in Hanglage nicht ganz einfach, wurde aber vom Architekten - nach neuerer Forschung könnte es Johann Ammon gewesen sein, aber auch Maximilian von Welsch kommt infrage - geschickt gelöst. Von jedem Stockwerk aus gelangt man in einen terrassenförmig angelegten Garten, im Inneren ist ein Schmuckhof mit Brunnen angelegt.


Werfen Sie einen Blick in die Toreinfahrt, finden Sie dort ein sogenanntes Chronogramm. Der Text DEO CONFISA SVO TRANQVILLA MANEBIT enthält die römischen Zahlenzeichen, die das Baujahr 1713 ergeben. Übersetzt heißt es übrigens „Wenn die Hausgemeinschaft auf Gott vertraut, wird sie immer in Frieden leben.“ Ob das an die Nachbarn gerichtet war?


 Nur knapp entging die Kirche St. Jakob in der Zeit der Säkularisierung 1803 dem Abriss. Eine religiöse Bruderschaft, die Marianische Herren- und Bürgersodalität, erwarb die Kirche und verhinderte so den Abriss. Der Rückbau in den romanischen Baustil folgte von 1866 bis 1882.

St. Jakob

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Das Restaurant Salino am Schillerplatz 11 im Zentrum Bambergs bietet seinen Gästen köstliche italienische Speisen, die auf traditionelle Weise zubereitet werden. Das Ambiente ist rustikal-gemütlich und macht aus dem Restaurant Salino einen Ort zum Wohlfühlen.





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